Elli und Crash - Die DM 2009 aus unserer Sicht

 


Zusammen mit unserem Landestrainer Holger, unseren Chefinnen Hanne und Rosi und unseren Einzelvoltigierern Frauke und Moritz sowie der Gruppe Laubenheim II (Moritz, Sarah, Alina, Mona, Alisa, Jana und Konstantin) machten wir uns am Mittwoch auf den weiten Weg nach Sachsen, genauer gesagt nach Klein Partwitz. Die Hängerfahrt war wieder sehr lang, aber als wir dann dort ankamen, befanden wir uns im Pferdeparadies. Super Stallzelt, auf zwei Seiten konnte man sogar rausgucken und die Kumpels beschnuffeln und prima Verpflegung.

 

Crash: „Mir hat's immer geschmeckt, aber Elli war etwas wählerisch, musste am ersten Abend sogar noch den Tierarzt testen. Aber dann hat er sich auch eingelebt und entspannt die Atmosphäre genossen."

 

Die schöne Reitanlage lag direkt an einem See und war toll hergerichtet für eine Deutsche Meisterschaft. Alle Leute nett und freundlich und richtig gute Organisation. Lustig war, dass der Wettkampfzirkel tiefergelegt war, so dass man beim Einlaufen in die Halle immer einen kleinen Wall runterlaufen musste. War mal ein ganz neues Gefühl.

Verfassungsprüfung war für uns beide kein Problem.


Elli: „Crash hat sich mal wieder präsentiert wie ein Pfau. Dafür durfte ich zweimal laufen, aber Moritz hat halt Bewegung gebraucht."

 

Eigentlich war es ein tolles Urlaubsgebiet, aber wir waren natürlich zum Arbeiten da.


Elli: „Crash der faule Sack musste jeden Tag nur einmal in den Zirkel und ich musste schuften. Naja dafür wurde er immer noch geritten, das haben sie mit mir nicht gemacht. Da habe ich beizeiten dafür gesorgt, dass das mit mir keinen Spaß macht"


Aber wie gesagt, waren wir zum Arbeiten da und wenn wir Hollis Gesicht richtig gedeutet haben, waren wir dabei auch richtig gut.

Nach dem Pflichtumlauf bei den Gruppen waren die Laubenheimer sogar 6. und durften in die Platzierung einlaufen. Im Einzel war Moritz 7. und Frauke 14. nach dem ersten Umlauf.

 

Crash: „Ich wäre ja besser gelaufen, aber da ein Gewitter und Sturm beim Ablongieren aufkam, wurde mir wieder kalt und deshalb ging's halt im Zirkel nicht so gut".

 

Der Samstag war nicht unbedingt unser bester Tag. Die Einzel hatten das Technikprogramm, Moritz konnte seinen Platz halten und Frauke landete auf dem 16. Platz obwohl sie eigentlich gut war, aber eine Richterin fand das offensichtlich nicht. Die Gruppenkür war etwas verwackelt und das Ergebnis war Platz 13 in der Zwischenabrechnung.

Am Sonntag liefen wir dann zur Höchstform auf.

 

Elli: „Ich musste ganz früh aufstehen, weil Mo schon um kurz nach 8 an der Reihe war. Puh......, das war vielleicht was. Aber ich hab dann gedacht, wenn du dann schon mal auf bist, kannst du dich auch anstrengen."


Alle unsere Fans waren auch schon da und unsere Voltigierer sehr guter Laune. Moritz schaffte noch einmal einen sauberen Kürdurchgang, sogar richtig auf Musik. Sogar Hanne hat im Zirkel gelächelt.
Aber Frauke hat dann alles gegeben. Sie hat ihr neues Trikot mal richtig zum Leben erweckt.

 

Crash: „Die Halle hat durch ihre Musik gebebt, endlich hatten sie mal richtig laut aufgedreht. Und Frauke braucht das eben und so waren wir drei im Zirkel richtig gut drauf."

 

Die Kür kam einfach super gut an und die Richter haben es mit 8,490 belohnt. Damit lag sie dann in der Kürwertung lange vorne, bis dann die aus dem Bundeskader kamen. Trotzdem reichte es an diesem Tag und sie durfte in die Platzierung. Platz 6 zusammen mit Regina Burgmayer aus Bayern, die auch die gleiche Wertnote bekommen hatte. Ja und damit hatte sie es sogar geschafft sich in die Top Ten der Meisterschaft einzureihen. Platz 10 hieß es in der Endabrechnung, punktgleich mit Platz 9.


Elli: „Crash, hättest Du Dich am ersten Tag etwas mehr angestrengt, hätte es zum 9. gereicht. Schließlich zählt doch die bessere Pflicht, das müsstest Du doch langsam wissen".

 

Crash: „Du hast gut reden, Dir haben ja keine Blitze den Hintern gekitzelt."

 

Ihren besten Kürdurchgang dieser Saison absolvierte dann die Gruppe. Alina und Mona auf den Punkt genau gespannt, Mo und Gisi standfest und alle mit sehr viel Ausstrahlung. Man merkte richtig, dass es ihnen Spaß machte und alle mitgereisten Fans waren ganz aus dem Häuschen. 8,017 die Kürbewertung und damit Platz 9 in der 3. Wertungsprüfung.

 

Elli: „Meine Chefin hat mich vor der Grußaufstellung sogar geklopft. Ich glaub sie war eigentlich ganz zufrieden mit mir."

 

Crash: „Ja, ist mir auch aufgefallen. Aber Du hast ja endlich auch mal keine Gespenster gesehen und gehört und Dich konzentriert".

 

Damit war es dann geschafft, alle gestarteten Rheinland-Pfälzer waren unter den ersten zehn platziert. Die „Alten" haben es vorgemacht, jetzt müssen die Jungen bei der DJM in München nachziehen.

 


In Klein Partwitz waren für Sie live dabei:

 

Elli: Elevation aus Mainz-Laubenheim
Crash: Captain Crash aus Idar-Oberstein

 

in Kooperation mit Rosi Röper, die für die Schriftform verantwortlich zeichnet.

 

Elevation (links) und Captain Crash (rechts) Elevation (links) und Captain Crash (rechts)